Nachholspiel vom 17. Spieltag: Gebrauchter Ostermontag in Altendorf

Auch am feierlichen Osterfest ruhte der Ball nicht. Zwischen Familientreffen, Eier suchen und Festtagsspaziergängen stand für die Mannschaft von Vallone/Blanco das Nachholspiel in Altendorf auf dem Programm. Mit einer 8:0 Empfehlung aus dem vorangegangen Spiel angereist, wollte man an die Leistung anknüpfen und drei Punkte mit nach Hause nehmen. Auch zahlreiche Zuschauer hatten den Weg auf sich genommen, um an diesem christlichen Feiertag feinsten Kreisligafußball zu bestaunen.  Mit Altendorf-Ersdorf traf man auf einen Gegner, der im Laufe der Saison immer wieder mit schwankenden Ergebnissen auffuhr. Allerdings wusste man aus den direkten Duellen der vergangenen Jahre, das die blutjunge Mannschaft aus dem Meckenheimer Umland schnellen, technisch starken Offensivfußball zu spielen wusste und sich immer als äußerst hartnäckiger Gegner entpuppte. Man war also auf knackige 90 Minuten eingestellt.

Und das Spiel begann direkt mit einem Paukenschlag. Nur wenige Sekunden nach Anpfiff eroberte Domenic Wenzke den Ball im Mittelfeld und schickte Florian Denz auf die Reise, der allerdings im 1 gegen 1 gegen den Torhüter den Kürzeren zog. Nur eine Minute später das selbe Bild auf der anderen Seite. Aber wie sein Pendant auf der anderen Seite konnte Moritz Bechtel die Situation gegen den heranstürmenden Angreifer für sich entscheiden. Ab hier übernahm die Heimmannschaft nun zunehmend das Kommando. Der SVE gelang es nicht auf dem großen Platz die Lücken zu schließen und den Gegner vernünftig anzugreifen, so dass keinerlei Druck ausgeübt werden konnte. Dennoch war es kurze Zeit später Marc Nienaber zum vermeintlichen 0:1 einschob. Wie dann aber nach dem Querpass von Kay Stuch auf Abseits entschieden werden konnte, lässt die Galileo-Mystery Redaktion bis heute nicht schlafen. Im nächsten Anlauf sollte es dann aber so weit sein. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Marc Nienaber Thomas Weißkopf auf die Reise, welcher seine Vollstreckerqualitäten zeigte und trocken einnetzte. 29. Minute, 0:1. Doch auch die Führung vermochte die Trägheit im Auftritt der Gäste nicht zu beheben. So führte schläfriges Defensivverhalten nur zwei Minuten später zum verdienten Ausgleich. 31. Minute, 1:1. Nur wenige Minuten später zeigte sich die Hintermannschaft vom Finkenberg abermals nicht auf dem Posten. Ohne wirklich Biss und Einsatz ließ man die Gegenspieler gewähren. So war es für den Auftritt symptomatisch, dass nach einer Hereingabe Marc Nienaber beim Klärungsversuch das Ding unhaltbar in die eigenen Maschen drosch. 35. Minute, 2:1. Mit diesem Ergebnis und nach einer saftlosen ersten Hälfte der Gäste ging es dann auch in die Kabine.

Mit dem guten Vorsatz den mitgereisten Anhängern im zweiten Abschnitt einen leidenschaftlicheren Auftritt zu bieten, ging es raus in die 2. Hälfte. Allerdings plätscherte das Spiel zunächst etwas vor sich hin. Knackpunkt war dann eine nicht zwingend nachvollziehbare Rote Karte für einen Akteur der Finkenbergelf. Mit zehn Mann gelang dann tatsächlich noch der Ausgleich. Thomas Weißkopf, der sich quasi im Alleingang gegen die Niederlage stemmte, schraubte sich nach einem Freistoß hoch und wuchtete den Ball aus rund 13 Metern unhaltbar per Kopf ins Netz. 73. Minute, 2:2. Vielleicht wollte man nun zu viel oder musste dem langen Unterzahlspiel auf dem großen Platz Tribut zollen. So ergaben sich immer wieder Räume für die Heimmannschaft, welche fünf Minuten vor dem Ende zum erneuten Führungstreffer genutzt werden konnte. 85. Minute 3:2. In der Folge gelang es den Gästen nicht mehr eine Art Schlussoffensive zu entfachen. Symptomatisch für das Spiel wurden Bälle verschenkt, ins Aus geflankt oder man lief dem Gegner hinterher. Abpfiff, Altendorf-Ersdorf : SV Ennert, 3:2.

Die Mannschaft vom Finkenberg verliert verdient nach einem ganz schwachen Auftritt in allen Mannschaftsteilen. Will man die kommenden Wochen positiv gestalten, gilt es deutlich mehr Einsatz und Wille auf dem Platz zu zeigen, als es an diesem Spieltag der Fall war. Ein großer Dank geht an die mitgereisten Anhänger der SVE, die, wie auch schon die kompletten letzten Wochen, das Team wieder sehr zahlreich unterstützen. Jetzt heißt es Mund abwischen und Sonntag wieder den Rasen zum Glühen, zu bringen, um sich für diese Leistung zu rehabilitieren. (MK)

Come on SVE!

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